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Folgekosten der Schweinegrippe

Seit einiger Zeit herrscht weltweit die Schweinegrippe, seit neustem auch in Deutschland. Sie breitet sich momentan ziemlich schnell aus und immer mehr Menschen erkranken. Dies ist automatisch mit finanziellen Aspekten verbunden. Die Krankenkassen müssen Ausgaben in Höhe von ca. 600 Mio. € tragen, die durch den Impfstoff für die Schweinegrippe anfallen. Aber es entstehen auch weitere Folgekosten für den Staat, dazu zählen die Entschädigungszahlungen. Das Infektionsschutzgesetz sieht nämlich vor, dass Menschen die unter Quarantäne gesteckt werden, jedoch nicht erkrankt sind, ein Recht auf Entschädigung in Höhe des entgangenen Einkommens haben. Ebenso kann ein Berufsverbot erteilt werden. Am meisten sind von diesem Berufsverbot die Krankenschwestern und Erzieherinnen betroffen, da diese zu einer Berufsgruppe zählen, die häufigen Kontakt zur Risikogruppe haben. Sie haben Anspruch auf Entschädigung vom Landesamt für soziale Dienste. Momentan wurden in Bundesländern wie unter anderem Thüringen, Sachsen und Niedersachsen insgesamt ca. 36 Fälle und in NRW 71 Fälle ermittelt, in denen Anträge auf Entschädigung gestellt wurden. Genauso wie bei diesen Bundesländern, ist das Ausmaß der Folgekosten in anderen Bundesländern noch nicht bekannt.

Posted under Allgemein

This post was written by Lena on Oktober 16, 2009

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